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Unsterblichkeit Klaus Funke
Zeit für Unsterblichkeit
Ein Rachmaninow-Roman
Faber & Faber, Leipzig 2008

Sergej Rachmaninow! Wer kennt nicht die kraftvoll romantischen Klänge seiner Klavierkonzerte? Die Musik dieses Mannes ist unsterblich geworden. Aber wer kennt Rachmaninows Leben? Seine Ängste, Zweifel, Freuden und Leiden und die Geheimnisse seines Herzens? Der Roman rafft die ersten 35 Lebensjahre des Musikers und Komponisten, so atemlos sie waren, wie in einem Film zusammen. Der Sohn eines russischen Landadeligen, 1873 geboren, wächst im Wirbel der Umwälzungen in Rußland zum bewunderten Jungstar heran, wird aus der Heimat herausgeschleudert ins europäische Exil, ins Schicksal des schließlich ruhe- und heimatlosen Weltkünstlers. Faszinierend, welchen Zeitgenossen er begegnet, Tschaikowski, Rubinstein, Rimski-Korsakow, Tolstoi, welche Kunst- und Musikmetropolen er berührt, Paris, London, New York, Moskau und Dresden vor allem, und mit welch magischer Kraft er bedeutende Werke schafft. Ein farbenreiches Bild der Zeit entsteht, ein fesselndes Panorama von Jahrzehnten des Umbruchs, in denen sich ein wundersames Musikerschicksal zur Unsterblichkeit hocharbeitet.

ISBN 978-3-86730-066-7

Der Abschied Johannes Former
Brahms. Das Porträt eines Komponisten
Faber & Faber, Leipzig 2008

Die Anerkennung kam für Johannes Brahms (1833-1897) spät, und der Weg dorthin war oft beschwerlich. Trotz enger Freundschaften blieb er innerlich einsam. »Kein Haus, keine Heimat«, keine Frau und keine Kinder. Unangepaßt, aber kein Rebell. Genügsam und herrisch, liebevoll und egoistisch, verletzend und vergebend. Ein äußerlich geregeltes Leben im Wechsel zwischen Wien, den Konzertreisen im Winter und den Sommeraufenthalten an ausgesucht schönen Orten. Hier, in der freien Natur, war er am glücklichsten, hier schrieb er die meisten seiner Werke, die ihn überdauert haben und uns überdauern werden. Der Autor versteht sein Buch als eine »Liebeserklärung« an den Komponisten und weist all jenen, die Brahms lieben oder erst entdecken wollen, einen Weg zum verstehenden Hören seiner Werke.

ISBN 978-3-86730-042-1

Emmerlich Gunther Emmerlich
Ich wollte mich mal ausreden lassen
Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2007

In seiner Autobiographie Ich wollte mich mal ausreden lassen zeigt sich der Sänger und Moderator gewohnt redegewandt und humorvoll. Liebevoll, aber nicht unkritisch erinnert er sich an seine Kindheit in Eisenberg in der Nachkriegszeit, wo die Familie auf engstem Raum lebte, und an seine Jugend in der DDR, wo er erste Erfolge auf der Bühne und im Fernsehen verbuchen konnte. Emmerlich erzählt von seiner Studentenzeit in Weimar, von Urlauben in der Künstlerkolonie Ahrenshoop und davon, wie er seine Frau kennen lernte. Aber er schildert auch den Alltag in der DDR und die Schwierigkeiten, denen jemand ausgesetzt war, der im Rampen-licht stand und den Funktionären nicht nach dem Mund redete. Auch die Gegen-wart kommt nicht zu kurz: Emmerlich bewältigt den Spagat zwischen dem aufregenden Leben als freischaffender Künstler und der Familie scheinbar mühelos und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Die liebevollen Erinnerungen und Anekdoten geben einen Einblick in das Leben des Vollblutsängers Emmerlich zwischen Bühne und Familie. Gleichzeitig sind sie ein Stück Zeitgeschichte und eine kritische Auseinandersetzung mit Ost und West.

ISBN 3-89602-753-5



Freundinnen


Ute Karen Seggelke
Freundinnen
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2007

Was macht die beste Freundin aus? Wie ist die Freundschaft entstanden? Wie hat sie sich entwickelt? Was hat sie überdauert? Frauen zwischen 16 und 92 Jahren - prominente und unbekannte Frauen - erzählen davon, was sie mit ihrer besten Freundin verbindet, von der Freude, mit ihr zusammen zu sein, von Seelenverwandtschaft und Reibungs-punkten, von gemeinsamen Erlebnissen, Gesprächen, Reisen und Interessen. Von Freundschaft überhaupt und vom Platz, den die beste Freundin im eigenen Leben einnimmt. Ein Kaleidoskop der Freund-schaft. »Eine Frau, die eine beste Freundin hat, muss Kritik vertragen können. Diese Einsicht lehrt das Buch Freundinnen ... Teenager Sarah Bochow bringt die Botschaft des Buches auf den Punkt: Einen Jungen findet man an jeder Ecke, eine beste Freundin ist schon schwieriger zu bekommen.« Der Spiegel

ISBN 3-8067-2940-5


Männer ueber 50


Ute Karen Seggelke
Männer über 50
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2004

»Was haben Männer über 50 gemeinsam? Beim Sex kommt es mehr auf Zärtlichkeit an als auf Leistung. Die Verheirateten beginnen, der Ehefrau gegenüber Dank zu empfinden, die Singles gewinnen der Selbstbestimmung ihre positiven Seiten ab.« Der Spiegel

ISBN 3-8067-2870-4


Frauen ueber 50


Ute Karen Seggelke
Frauen über 50
Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2004

»Das Alter ist wohl eines der heikelsten Themen, das man bei Frauen an- schneiden kann. Insbesondere dann, wenn man sich jenseits der 40 bewegt. Meint man. Dass dies nicht so ist, zeigt Ute Karen Seggelke in ihrem Buch Frauen über 50. Herausgekommen ist ein eindrucksvoller und sensibler Bericht.« Hamburger Morgenpost

ISBN 3- 8067-2538-1


Nelson Mandela


Jack Lang
Nelson Mandela
Patmos Verlagshaus, Düsseldorf 2007

Dialog statt Militärputsch, Demokratie statt neuer Diktatur, Wahrheitskommission statt Strafgericht: Friedvoll führte Mandela die Schwarzen Südafrikas in die Freiheit.

In fünf Akten zeichnet Jack Lang die Biographie eines Mannes, der längst zum Mythos geworden ist. Früh zum entschiedenen Kämpfer für die Rechte der Schwarzen geworden, verbrachte Mandela 27 Jahre als Gefangener auf der Häftlings-insel Robben Island, doch alle Schikanen haben ihn nicht brechen können. Als freier Mann und als Staatsmann gelang es ihm, Südafrika ein neues Gesicht zu geben und Schwarz und Weiß miteinander zu versöhnen. Dank seiner charismatischen Ausstrahlung und seinem Mut zum Dialog auch mit ehemaligen Gegnern konnte er verhindern, dass der Bruch mit dem System der Apartheid in ein Chaos der Gewalt mündete. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.

ISBN 3-538-07222-1

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