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Joachim Ringelnatz
Gedichte
Verlasst den schwankenden Boden
der Nüchternen...
marixverlag, Frankfurt/Main 2008
Das Beste vom Großmeister des Skurrilen: Dieses Buch bietet einen Querschnitt
durch sein Werk: Schnurrige bis schnoddrig-herzige, neckische, groteske oder
traurige Gedichte, die oft einen Haken ins Philosophische schlagen.
So skurril wie das, WAS Ringelnatz erzählt, ist die Sprache, WIE er es erzählt - mit Wortneuschöp-fungen wie
"Seichtlärm" und "Eilgier"; poetisch und derb, kindlich naiv und gewitzt, geradeweg und manchmal wunder-schön geringelt wie die Seepferdchen, denen er seinen Namen entlehnte - ein Klassiker der komischen Muse, ein Leichter mit Tiefgang. 1883 in Wurzen geboren, zeigte Hans Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte, schon in der Kindheit Spürsinn fürs Abenteuerliche und Skurrile. Nach der Schulzeit fuhr er vier Jahre lang als Schiffsjunge und Matrose zur See und machte den ersten Weltkrieg als Kommandant eines Minensuchbootes mit.
ISBN 978-386539-021-9
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