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Das Alter kommt auf meine Weise Ilse Biberti und Henning Scherf
Das Alter kommt auf meine Weise
Lebenskonzepte heute für morgen
Südwest Verlag, München 2009

Die Autoren stellen Chancen und Möglichkeiten des Alters vor, von der individuellen bis hin zur gesellschaftlichen Situation. Sie nennen die Bedürfnisse dieser Generationen und zeigen Wege, wie diese Bedürfnisse gelebt werden können. Sie setzen sich für die Entwicklung neuer Werte der Nächstenliebe ein. Sie weisen auf die Pflichten und Rechte der Bürger in unserer Demokratie hin. Und sie wissen genau, wovon sie reden: Ilse Biberti ist gerade 50 Jahre und Henning Scherf 70 Jahre alt geworden. Worum es nicht geht: dies ist keine reißerische Abrechnung mit den Unzulänglichkeiten des Staates und der oft unbefriedigenden Situation der Altenpflege. Die Autoren verwahren sich auch gegen eine Diskussion von Jung gegen Alt. Es geht ihnen um Dialog, das Sprechen und Nachdenken über die wichtige Frage, wie wir heute und morgen leben wollen und wann wir spätestens anfangen müssen, uns damit zu befassen. Und dieses Nachdenken oder besser Vordenken bleibt nicht im engen Rahmen der materiellen Existenzsicherung stecken, sondern schließt philosophische, geistige und spirituelle Aspekte ausdrücklich ein.

ISBN 978-3-517-08527-2

ohne dich Freya von Stülpnagel
Ohne dich
Hilfe für Tage, an denen die Trauer besonders schmerzt
Kösel Verlag, München 2009

Wenn ein uns nahe stehender Mensch stirbt, wissen wir häufig nicht, wie es weitergehen soll. Trost, Verständnis und auch in dieser Situation praktikable Hilfen bietet die Autorin an, die selbst ein Kind verloren hat und inzwischen langjährige Trauerbegleiterin ist. Besonders die Tage unmittelbar nach dem Tod und andere Gedenktage erfordern Rituale, damit aus der Erinnerung heilende Kräfte wachsen.

ISBN 978-3-4663-6853-2

Nach Hause Dorothea Jöllenbeck
Zurück nach Hause
Verlag Herder, Freiburg 2008

Die erwachsene Tochter kehrt zurück ins Elternhaus, um die Eltern auf der letzten Lebensetappe zu begleiten: Krisen sind zu bewältigen, Rollen neu zu finden, Kreise schließen sich. Und bis zuletzt bleibt Raum für Lebendigkeit und unerwartete Erfahrungen. Die berührende Geschichte einer »neuen alten« Familie.

ISBN 978-3-451-05875-2

Wie leben die Alten? Wie leben die Alten?
Edition Körber-Stiftung, Hamburg 2008

Das Bild des jung gebliebenen und agilen Alten ist populär. Doch wer ist eigentlich alt in einer Zeit, in der Anti-Aging-Produkte die Siebzigjährigen jung machen, Dreißigjährige aber unter Burn-Out-Syndromen leiden? Gehört man mit 50 zum alten Eisen und ist man ab 60 wieder gefragter Senior Consultant im Ehrenamt?

Zwölf junge Fotografinnen und Fotografen zeigen ihre Sichtweise über die Zukunft der alternden Gesellschaft. Ihre Bilder sind so facettenreich und gegensätzlich wie die sozialen Lebens- und Erfahrungswelten selbst. Sie thematisieren das Idealbild von Alter ebenso wie dessen gesellschaftliche Konstruktionen. Sie konfrontieren mit Fehlstellen, Brüchen und Irritationen, präsentieren aber auch präzise Porträtstudien über den aktiven alten Menschen und diejenigen, die an der Peripherie unserer Gesellschaft leben. Eins haben alle Arbeiten gemeinsam: Sie fordern dazu auf, der Eindeutigkeit von Altersklischees eine Absage zu erteilen.

ISBN 978-3-89684-343-2

Henning Scherf
Grau ist bunt
Was im Alter möglich ist
Verlag Herder, Freiburg

»Wer an einem Zaun entlanggeht, wird die einzelnen Latten kaum unterscheiden können - doch wer sich umblickt, erkennt, wie lang die Strecke ist, die hinter einem liegt. Vielleicht muss man deswegen auch so aufpassen, dass man etwas aus seinem Alter macht, bevor es etwas aus einem macht.«

ISBN 978-3-451-28593-6

Umzug Dörte Fuchs / Jutta Orth
Umzug in ein neues Leben
Wohnalternativen für die zweite Lebenshälfte

Kösel Verlag, München 2003

Wie will ich leben, wenn ich älter bin? Wie gestalte ich meinen "Ruhestand" nach meinen Vorstellungen und Wünschen? Das Thema Wohnen spielt dabei eine zentrale Rolle. Realisierte Wohnkonzepte wie Wohn- und Hausgemeinschaften, Frauen und Mehrgenerationenprojekte können attraktive Alternativen für traditionelle Wohnformen im Alter sein und stehen im Mittelpunkt dieses Buches – Erfahrungs-berichte also. Wer sich mit dem Thema gemeinschaftlichen Wohnen im Alter auseinandersetzt, findet in diesem Buch lesenswerte Anregungen, eine Vielfalt von Initiativen und Projekten, Reflexionen über Vor- und Nachteile von Wohn- und Lebensformen im Alter.

ISBN 3-3-466-30625-6

Vital und kreativ Gene D. Cohen
Vital und kreativ
Geistige Fitness im Alter

Walter Verlag, Freiburg 2006

Wir werden nicht vergesslicher, sondern kreativer! Ein Buch, das ein neues Konzept der geistigen Entwicklungsmöglichkeiten in der zweiten Lebenshälfte anhand von vielen beeindruckenden Fallgeschichten erklärt und Mut macht, sie voll auszu-schöpfen. Keine Angst vor dem Älter- werden, denn: Die grauen Zellen werden gar nicht grau! Vital, dynamisch, geistig rege - wer möchte nicht sein Leben lang so bleiben? Die gute Botschaft lautet: es ist überhaupt nicht nötig, Angst vor dem Älterwerden zu haben. Unsere geistigen Fähigkeiten nehmen mit dem Alter nicht ab, sondern zu, so die bahnbrechenden Erkenntnisse Gene D. Cohens.

ISBN 3-451-29290-3

Yemma - Meine Mutter, mein Kind Tahar Ben Jelloun
Yemma - Meine Mutter, mein Kind
Berlin Verlage, Berlin 2008

Dieses Buch ist das bewegende Zeugnis der Liebe eines Sohnes, der das unaufhaltsame geistige Verlöschen seiner Mutter bis zu ihrem Tod begleitet. Und eine stille Erinnerung daran, dass ungeachtet aller Forschungsbemühungen um die Alzheimer-Krankheit eines der wichtigsten »Heilmittel« bereits zur Verfügung steht: menschliche Nähe.

»Ich habe meiner Mutter zu essen gegeben. Meiner Mutter, meinem Kind. Einen Löffel Milch mit Käse. Wie einem Kind, das mit geschlossenen Augen isst, und meine Hand zittert vor Rührung.« Der hier seine an Alzheimer erkrankte Mutter füttert, ist Tahar Ben Jelloun, und das Kind ist Lalla Fatma, seine alte Mutter.

Lalla Fatma bevölkert ihr Haus mit Phantomen, Erinnerungen und Halluzinationen. Doch eines Tages bleiben auch die aus. Sie redet nur noch mit sich, singt leise vor sich hin, sagt nichts mehr. Ihr Blick ist leer.

ISBN 978-3-8270-0758-2

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Inhaltsverzeichnis



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