Mitte April, und damit meist einige Wochen früher als im übrigen Nordeuropa, beginnt auf den Åland-Inseln der Frühling. Bezogen auf die jährlichen Sonnenscheinstunden gehört Åland zu den Spitzenreitern in Skandinavien. Milde Tage sind bis in den Herbst hinein bzw. bereits im Frühjahr anzutreffen.

Die Hochsaison dauert auf Åland von Ende Juni bis Anfang August und ist ideal für Aktivurlauber: Segel- und Kajaktörns, Radtouren abseits viel befahrener Straßen, Inselhüpfen mit den Schärenfähren, den Golfschläger schwingen oder einfach am ferienhauseigenen Bootssteg die Angelrute ins Wasser halten – die Auswahl ist groß. Wenn die Tage dann im Herbst und Winter kürzer werden und der Wind rauer weht, kehrt nach einer turbulenten Saison Ruhe ein: Dann laden Kunsthandwerk-stätten zum Stöbern und die zugefrorene Meeresdecke zum Schlittschuhlauf zwischen den Schären ein.

Mariehamn – Ålands kleine Großstadt wird 150 Jahre alt. Als Mariehamn 1861 gegründet wurde, gehörte Finnland samt Åland zu Russland. Der Zar war Staatsoberhaupt und Ålands Lage mit zahlreichen Häfen zwischen Schweden und Finnland spielte eine strategische Rolle. Viele große Reeder ließen sich in Mariehamn nieder, um von hier mit ihren Segelschiffen die Welt zu bereisen und Handel zu treiben. Das Erbe der Segelschifffahrt ist heute noch sichtbar: Die einzige, noch im Originalzustand erhaltene Viermastbark der Welt, die Pommern, ist heute eine der Hauptattraktionen. Auch das Seefahrtsmuseum und das Seequartier zeugen von der damaligen Zeit. Das Jubiläum von Mariehamn steht im Mittelpunkt des Veranstaltungskalenders 2011. Weitere Informationen: www.visitaland.com

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Geschrieben von Horst Grenz am 8. März 2011 | Abgelegt unter Finnland, Kultur, Schweden, Åland